START4CHANGE

START4CHANGE

Das Projekt “Start4Change“ bringt verschiedene Akteure der Jugendarbeit und des Unternehmertums aus den 6 Partnerländern Deutschland, Italien, Tschechien, Kroatien, Belgien und Polen zusammen, um neue Perspektiven über Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln und damit der jungen Generationen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Über das Projekt

Die Förderung unternehmerischen Lernens und Handelns wird im Bereich der Jugendarbeit noch sehr dürftig behandelt. Da auch die 6 Partner des Projekts dort Handlungsbedarf sehen, haben sie das Projekt Start4Change ins Leben gerufen. Die Partner kommen aus sechs Ländern Europas und haben diese Thematik zum Anlass genommen, eine dreijährige Partnerschaft einzugehen, um ein starkes Netzwerk aufzubauen, das durch Peer learning gemeinsame Antworten auf die Frage gibt, wie Jugendlichen dabei geholfen werden kann, ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Die Partner aus Kroatien, Polen, Tschechien, Italien, Belgien und Deutschland bringen alle Erfahrungen im Kontext Bildung von Jugendlichen in unternehmerischen Denken und Handeln mit.

Im Rahmen des zu bildenden Partnernetzwerks wird jedoch der Ansatz des sozialen Unternehmens des „social entrepreneurship“ in den Vordergrund gerückt. Es ist ein immer größerer Trend in der Start up Szene, der bereits in der etablierten Wirtschaft angekommen ist. Wenn die Jugendarbeit am Ball bleiben möchte, dann muss sie sich direkt an der Innovation in diesem Bereich orientieren. Dazu kommt, dass es den Prioritäten der Europäischen Jugendstrategie voll entspricht, solidarisches Handeln zu fördern und soziale Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Mit dem Thema entrepreneurship wird darüber hinaus der gleichberechtigte Zugang zum Arbeitsmarkt als ein weiterer Aspekt der Jugendstrategie abgedeckt. Es ist die Aufgabe der Jugendarbeit, das Wissen um die Chancen und Risiken unternehmerischen Handelns, möglichst allen Jugendlichen, unabhängig ihrer sozialen oder geographischen Herkunft, zugänglich zu machen. Ein weiterer Bereich, der innerhalb des Projektes einen hohen Stellenwert hat und der den Jugendlichen eine weitere Perspektive auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht, ist das Thema Unternehmensneugründung, sogenannte Start-Ups. Die Jugendlichen werden darin geschult, wie sie ein Unternehmen selbst gründen und aufbauen können, welche Möglichkeiten das mit sich bringt, aber auch welche Risiken damit verbunden sind.

Die Projektpartner planen daher in zwei Jahren fünf internationale Projekttreffen sowie drei internationale Trainings für 72 Jugendarbeiter, um sich kollegial weiterzubilden und an dieser Herausforderung des Zugangs für alle Jugendlichen zu diesem wichtigen Thema zu arbeiten. Ziel ist die Stärkung und Erweiterung des Netzwerks, das gerade rund um das Thema wächst.

Eine weitere Fokussierung findet statt, indem die Partner ihre verbindende Expertise rund um „grüne“ Berufe einbringen. Der grüne Sektor bietet große Chancen für die Gründung von Unternehmen, vor allem in den benachteiligten, ländlichen Regionen Europas, die so gezielt gestärkt werden.

Die Jugendlichen haben ihre Zukunft in den eigenen Händen. Wir haben die Leidenschaft dafür, Ihnen zusätzlich Handwerkszeug zu geben, diese Zukunft sicher greifen und gestalten zu können.